Plakatausstellung zur Bücherverbrennung 1933



Im Frühjahr 1933 loderten Scheiterhaufen in München, Nürnberg, Würzburg, Erlangen, Regensburg. Nationalsozialistische Studenten verbrannten die Werke bedeutender Dichter, Schriftsteller und Wissenschaftler, z.B. von Bertolt Brecht, Lion Feuchtwanger, Erich Kästner und Sigmund Freud.

Zum Gedenken an die Bücherverbrennung fand auch in diesem Jahr im Mai in der Aula der Berufsschule wieder eine Plakatausstellung statt. Mit „Laufzetteln“ ausgestattet konnten sich die Schülerinnen und Schüler anhand der ausgestellten Plakate darüber informieren.

Ich bedanke mich herzlich bei den Lehrkräften, die diese Möglichkeit nutzten, im Rahmen ihres Unterrichts mit den Schülerinnen und Schülern die Ausstellung zu besuchen und im Anschluss das Thema im Unterricht zu besprechen, um diesen Teil der deutschen Geschichte nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Außerdem besteht die Möglichkeit, im Unterricht „Adressat unbekannt“ von Kressmann Taylor zu lesen: ein kurzer Briefroman über das Ende einer Freundschaft aufgrund der NS-Herrschaft. Eindrucksvoll wird hier die Kraft von Worten demonstriert.

München, 27. Mai 2019

Cornelia Dietl

QZ Deutsch

Erich Kästner

Ich bin ein Deutscher aus Dresden in Sachsen,
mich lässt die Heimat nicht fort.
Ich bin wie ein Baum, der in Deutschland gewachsen,
wenn’s sein muss in Deutschland verdorrt.

Quelle:

http://www.hdbg.de/gfh/geschichte-frei-haus_themen_buecherverbrennung.php



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